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Die magische Gesellschaft
in Südamerika Anfang des 19. Jahrhunderts begann die Kolonialisierung in Süd- und Mittelamerika und im gleichen Zuge kamen auch die ersten europäischen Hexen und Zauberer auf diesen Kontinent. Man munkelt, dass es schon unter den südamerikanischen Ureinwohnern magisches Volk gab, doch richtige Aufzeichnungen dazu gibt es nicht, sodass nicht bestimmt werden kann wie lange es schon Hexen und Zauberer in dieser Form in Südamerika gibt. Doch da Castelobruxo, die südamerikanische Schule für Hexerei und Zauberei, schon über 1.000 Jahre alt sein soll, muss es die Gesellschaft auch mindestens schon so lange existieren, auch wenn sie damals noch ganz anders gehandhabt wurde als heute. Vor allem mit der Kolonialisierung hat sich die Gesellschaft sehr geändert und viel von den Kolonialisten übernommen. Aus diesem Grund ist die Zauberergemeinschaft auch heute noch sehr von der europäischen Gemeinschaft geprägt. Im Gegensatz zu Nordamerika werden zum Beispiel Begriffe wie "Muggel" genutzt, welche noch aus diesen Zeiten herkommen. Die Südamerikaner haben sich in diesem Punkt nicht von den Eroberern Amerikas abgespalten sondern sind dabei geblieben.
Mittlerweile hat sich die Gesellschaft auf dem ganzen Kontinent verteilt und ist immer weiter gewachsen. Es gibt zwar in mehreren Ländern einzelne Zaubereiministerien, doch gehören sie alle irgendwie zusammen. Das wohl größte Ministerium, das Ministério da Magia dos Estados Unidos do Brasil, befindet sich in Rio de Janeiro und ist vor allem im internationalen Bereich sowie dem Schulwesen das zuständige Ministerium. Denn alle jungen Hexen und Zauberer aus Südamerika besuchen die gleichen Schule: Castelobruxo. Die Politik in Argentinien z.B. wird vom "Argentinian Council of Magic", also dem magischen Rat von Argentinien, betreut. Sie unterstehen dem Ministério da Magia dos Estados Unidos do Brasil und ähnlich sieht es in vielen anderen Länden Südamerikas aus. Das Geheimhaltungsabkommen existiert seit Beginn der Kolonialisierung. Davor war es üblich, dass man miteinander lebte, doch trennten sich die Gesellschaften zu dieser Zeit immer mehr voneinander bis man den Umgang miteinander weitestgehend untersagte. Zwar ist es heute nicht mehr ganz so schlimm, doch der Kontakt als reine magische Familie mit den Muggeln wird als verpönt angesehen und wirft einige zweifelhafte Fragen auf. Stattdessen legt man auch heute noch Wert auf reines Blut oder zumindest auf rein magische Beziehungen, egal ob Rein- oder Halbblut. Man möchte den Kontakt zu Muggeln einfach verhindern. |
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